57 Türme.
Eine ganze Küste.
57 Towers ist eine Küstenroute, die die alten Wachtürme des Salento entlang der natürlichen Linie der ionischen und adriatischen Küste verbindet. Eine Route, die Geschichte, Landschaft und Bewegung entlang eines der vielfältigsten und intensivsten Gebiete des Mittelmeers vereint.
Klicken Sie auf einen Turm, um die Entfernung zum vorherigen und die geschätzten Reisezeiten zu Fuß und mit dem Fahrrad zu sehen.
Eine Abfolge von 57 Aussichtspunkten
Die Route verläuft über etwa 185 Kilometer entlang der ionischen und adriatischen Küste des Salento, von Torre Castiglione bei Porto Cesareo bis Torre Specchiolla bei Squinzano. Die 57 Küstentürme bilden eine durchgehende Bezugslinie entlang des Umfangs des historischen Salento und markieren Entfernungen, Perspektiven und Veränderungen der Landschaft.
Es handelt sich nicht um eine einzige vorgeschriebene Strecke, sondern um ein begehbares Netz: Man kann es durchgehend oder in Abschnitten angehen, indem man einzelne Streckenabschnitte oder einzelne Türme je nach den eigenen Möglichkeiten und dem eigenen Tempo wählt.
Warum sie gebaut wurden
Die Küstentürme des Salento entstanden als Antwort auf die türkische Bedrohung und die ständigen Überfälle sarazenischer Piraten, die ab dem 15. Jahrhundert die Küstenbevölkerung terrorisierten. Nach dem Fall Konstantinopels 1453 und der Eroberung von Otranto 1480 starteten die spanischen Vizekönige einen systematischen Bauplan: eine ununterbrochene Kette von Wachposten, die sich gegenseitig auf Sichtweite verständigen konnten und in der Zeit eines Rauchsignals entlang der gesamten Küste Alarm schlagen konnten.
Jeder Turm war ein steinerner Vorposten, eine ständige Wache an der Meeresgrenze des Königreichs. Heute wird dieselbe Verteidigungslinie zum roten Faden einer Route, die das küstennahe Salento in seiner direktesten Form durchquert.
Wie man es angeht
57 Towers eignet sich für verschiedene Arten des Erlebens: Es kann sportlich angegangen werden, auch im Wettkampfmodus oder zu Trainingszwecken, oder in einem entspannteren Tempo, als Wandererlebnis, das auch für Familien zugänglich ist.
Das Meer verändert sich entlang der Route ständig: Die Küste wechselt Formen, Farben und Tiefen, von wilderen Naturlandschaften zu stärker erschlossenen Küstengebieten. Die Türme werden zu den Bezugspunkten dieser kontinuierlichen Lektüre der Landschaft.
Reisezeiten
57 Towers hat kein verbindliches Abfahrtsdatum und kein vorgeschriebenes Tempo. Man kann es im Frühling angehen, wenn das Salento noch ruhig ist, oder im Herbst, wenn sich das Licht über dem Meer jede Stunde verändert. Wichtig ist, mit einer realistischen Einschätzung der verfügbaren Zeit zu starten.
Es ist möglich, die gesamte Route zu bereisen oder einzelne Abschnitte auszuwählen und so ein maßgeschneidertes Erlebnis zu gestalten, ohne die Kohärenz der Route zu verlieren.
Eine durchquerbare Struktur
57 Towers bringt ein komplexes Gebiet in Verbindung und schafft eine einheitliche Lesart durch die Verknüpfung von Landschaften, Zeichen und Identitäten. Eine Struktur, die je nach Vorlieben und Zeitplänen durchgehend oder in Abschnitten bereist werden kann, ohne ihre eigene Kohärenz zu verlieren.
Die Route durchquert 24 Gemeinden, jede mit ihrer eigenen Küstenidentität. Eine Dimension, die nur durch das Erleben vollständig verstanden werden kann: eine Reise, die das zurückgibt, was nicht in Worte gefasst werden kann, und die im italienischen Kontext derzeit kein Äquivalent findet.
was nicht in Worte gefasst werden kann.
Im italienischen Kontext
findet sie derzeit kein Äquivalent.
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